Prolog

 

Annika und Jonas sind begeisterte Reiter und unzertrennliche Geschwister. Sie gehen seit etwa vier Jahren, ein bis zwei Mal Wöchentlich zum Reiten. Annika ist elf Jahre alt und ihr Bruder Jonas ist neun Jahre alt.

Sie wohnen mit ihren Eltern in einem kleinen Dorf, in einem schönen Einfamilienhaus, mit einem großen Garten.

Der Reitstall ist ganz in ihrer Nähe, dadurch haben sie es nicht weit und können zu Fuß oder mit dem Rad zum Stall hinfahren, ohne dafür ihre Eltern zu fragen.

Auf dem Weg dorthin, fahren sie an Feldern und Wiesen vorbei. Auf diesen Wiesen stehen Kühe, Pferde und Schafe, zudem gibt es eine Wiese, wo sehr schöne Pflanzen blühen und duften.

Ihr Reitlehrer heißt Max. Er ist etwa 40 Jahre alt, hat braunes kurzes Haar und braune Augen. Er ist schlank, kräftig und Nett, aber trotzdem sagt er klar was er von den Reitschülern möchte, zudem ist er auch da, wenn es Probleme gibt.

 

Da sie mittlerweile schon recht gut reiten können und auch gerne mal auf Turnieren springen möchten, fragten sie eines Tages Max danach, ob sie an einem Turnier teilnehmen dürften, denn er muss es wissen.

Max antwortete daraufhin: „Um auf Springturnieren mit starten zu können, solltet ihr das große Hufeisen machen.“

„Was müssen wir dafür alles können, besser gesagt, was wird verlangt?“, Annika‘s Augen leuchteten vor Aufregung.

"Es werden die Grundlagen des kleinen Hufeisens verlangt nur, dass ihr jetzt noch über ein Cavaletti springen müsst. Der Theorie-Unterricht wird in ein paar Wochen beginnen. Wenn wir die Theorie hinter uns haben, wird es noch einen Praxis - Unterrichts -Tag geben, wo es dann über das Cavaletti gesprungen wird!", antwortete Max.

Daraufhin sagte Annika: „Wir reden mit unseren Eltern und sagen dann in der nächsten Reitstunde bescheid, ob wir mitmachen dürfen!“

Auf jeden Fall waren Annika und Jonas sehr begeistert, denn wenn es um Pferde geht, machen sie so gut wie alles.

 

Danach fuhren sie mit vollem Tempo nach Hause, denn sie wollten es sofort klären.

Als die beiden Kinder zu Hause ankamen fragten sie direkt ihre Eltern: „ Dürfen wir das große Hufeisen machen?“

„Wann beginnt und wie viel kostet das Reitabzeicchen denn?“, fragte der Vater.

„Kommt doch zur nächsten Reitstunde mit und fragt unseren Reitlehrer selber. Wir wissen es nämlich nicht!“, antwortete Jonas, der schon die ganze Zeit versucht, auch mal etwas zu sagen.

„Ok, wir kommen zur nächsten Reitstunde mit und klären das dann“, antwortete die Mutter.

Annika und Jonas waren sehr begeistert, nicht nur, dass sie das Reitabzeichen 7 machen durften, sondern, weil sie es geschafft hatten ihre Eltern mit zum Reitstall zu nehmen. Ihre Eltern versuchten so wenig wie möglich in den Stall zu gehen und haben dementsprechend auch nur bei den ersten Longen stunden zugeschaut. Sie haben nämlich viel zu viel Angst vor den Tieren und sind sehr froh darüber, dass der Reitstall in ihrer Nähe liegt.

 

Die Eltern hatten mit den Kindern abgemacht, dass sie zum Ende der nächsten Reitstunde hinzustoßen wollten. Und dann das mit dem Reitabzeichen 7 mit Max klären.  Da die Eltern das mit Reitabzeichen 7 sehr gut fanden, erlaubten sie Annika und Jonas an dem Unterricht und der anschließenden Prüfung teilzunehmen.

Das heißt, jetzt musste nur noch der Unterricht beginnen!

Aus der Sicht von Annika und Jonas dauerte das noch ewig.

 

Dann war es endlich soweit und der Unterricht begann…

 

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