Das abenteuerlustige Togetic oder Togeticfindet einen Freund

Es wird Herbst, die Blätter fangen an bunt zu werden, die Kürbisse werden reif und es gibt noch viele schön blühende Pflanzen, wie die Sonnenblume. Vor einer der Sonnenblumen steht ein kleines Togetic, was sich heiß und innig einen Freund wünscht. Denn es fühlt sich immer so alleine. Auch wenn er noch ein Geschwisterchen und Eltern hat, sind Freunde mit denen man auch mal etwas unternehmen kann viel schöner, als Geschwister, die mit der Zeit ziemlich nervig und anstrengend sein können.

Dieses Togetic weiß allerdings selbst nicht, warum es keine Freunde findet, denn es lebt mit seiner Familie in einem schicken Baumstamm und da neben leben viele Artgenossen und andere Lebewesen. Das Schlimme ist nur, dass sie das kleine Togetic ausweichen oder noch schlimmer über sie reden. Alle behaupten nämlich, er sei ein ziemlicher Besserwisser. Ist er teilweise auch, denn dann hat er meistens auch recht.

 

Am Waldrand gibt es einen Bewohner, was sehr gerne, sich mit dem Togetic anfreunden möchte. Und zwar ist es ein Shayminkind mit dem Typ Fee und Pflanze. Dieses Shaymin-Kind ist das einzige von seiner Art, was den Typ Fee hat, der Rest seiner Familie ist nur Typ Boden. Julius, wie dieses kleine Shayminkind heißt, hat so einige Freunde, die er auch schon gefragt hatte, was sie von dem Togetic, denn so halten würden und die haben ihm so vieles schlechtes von diesem Togetic schon erzählt, dass es schon ziemlich zwiegespalten ist, ob er seinen Freunden glauben soll und nicht versuchen sollte sich mit ihm anzufreunden oder ob er seinen inneren Schweinehund überwinden sollte und einfach mal zu ihm zu gehen, so dass er nicht mehr so traurig aussieht. Das Shaymin findet, dass jeder Freunde verdient hat.

 

Eines Tages machte sich das Shaymin auf dem Weg um Togetic einen Besuch abzustatten und ihn mal zum spielen einzuladen, so meint sich, das Shaymin, dass man so sich am besten gegenseitig kennen lernen kann und vor allem das Shaymin herausfindet, wie das Togetic wirklich tickt. Vielleicht ist das Togetic auch nur so besserwisserisch, weil es das einfach weiß und gar nicht von sich aus meint, dass es besserwisserisch sei.

Aufjedenfall ging das Shaymin zu der Behausung, von dem Togetic und klingelte. Es wurde auch direkt die Tür geöffnet, zumindest, wenn man das so nennen mag. Und an der Tür erschien zum Glück auch direkt das kleine Togetic. „ Was möchtest du, wir verkaufen nichts?“ sagte das Togetic darauf hin.

Da sich das Shayminkind vorgenommen hatte, sich nicht abwimmeln zu lassen, antwortete es: „Ich wollte dich fragen, ob du mit mir etwas spielen möchtest. Ich finde nämlich, dass du es nicht verdient hast, immer so traurig auszusehen.“

Darauf das Togetic leicht gelangweilt, aber auch mit einem Fünkchen Neugierde: „Und was wollen wir so spielen?“

Julius antwortete: „Abenteurer und dabei Häuser aus alten Ästen im Wald bauen?“

„Au ja, das machen wir“, sagte das Togetic begeistert.

Und somit gingen sie in den benachbarten Wald und fingen erst an, schöne lange Äste zu sammeln, die sie dann, wie ein Indianerzelt, an einem stabilen Baumstamm legten. War das Grundgerüst gebaut, legten sie noch kürzere Äste als Dach.

 

Plötzlich kamen die Freunde vom Shaymin und versuchten erst mit guten zureden, das Shaymin von dem Togetic zu trennen. Aber, dass Shaymin hörte nicht auf sie beziehungsweise versuchte sie zum mitspielen zu überreden, das gelang natürlich nicht, denn sie hassten das Togetic. Daraufhin versuchten sie es mit fiesen Attacken, diese Holzhütte zu zerstören, aber da haben sie nicht damit gerechnet, dass sich das Shaymin mit dem Togetic wehren kann und da sie vom Typ Fee sind, haben sie auch gewisse Vorteile gegenüber den Gegnern und somit: „ Attacke Togetic, du greifst Kapilz mit Zauberschein und ich mache das Viridium fertig.“

Togetic hatte das Kapilz direkt niedergestreckt, allerdings war das Viridium doch etwas stärker, als das Shaymin dachte und wurde sofort zurück attackiert. Das sah das Togetic und kam zur Hilfe und setzte nun auf das Viridium die Attacke Zauberschein ein. Somit war der Gegner auch erledigt und sie konnten sich etwas ausruhen. Zum Glück wurde die gerade gebaute Hütte nicht zu Kleinholz verschrottet und sie mussten es nicht von neuem bauen.

 

Langsam kamen das Kapilz und das Viridium wieder zu sich und waren etwas sauer, dass sich so von den beiden Kindern fertig machen ließen. Normalerweise mussten sie dem Shaymin immer helfen. Allerdings mussten sie auch eingestehen, dass dieses Togetic gar nicht so blöd ist, wie sie immer dachten. Heute haben sie mal eine ganz andere Seite von ihm kennen gelernt. Da sie es erst nicht wirklich gestehen wollten, sind die beiden erst noch sehr Unfreundlich gegenüber Togetic und dem Shaymin geblieben.

Das Shaymin hat das gemerkt und meinte: „Ich sagte doch, dass das Togetic, gar nicht so blöd ist und besserwisserisch ist, wie ihr meintet. Nur weil es manchmal etwas Klüger handelt, heißt das doch nicht gleich, dass es ein Besserwisser ist, oder?“„ Jaja, Shaymin, wir geben es ja zu , dass man nicht zu früh Urteilen sollte, aber dennoch müssen wir uns nicht gleich mit ihm anfreunden, also Tschüss und spielt man schön weiter, vielleicht fällt uns noch was ein, was viel besser ist, als dieses Hütten bauen.“ Sagte Viridium.

Darauf antwortete Togetic empört: „Diese Hütte ist unser Unterschlupf, falls wir bei unseren Abenteuer Untersuchungen irgendetwas finden, was wir nicht mit nach Hause nehmen wollen.“

Man kann so viel zu viert machen, vor allem im Wald!“, sagte das Shaymin.„ Mhh, mal schauen“, sagte Kapilz, der noch nicht wirklich weiß, was er von Togetic halten soll. „Viridium, kommst du, oder möchtest du dieses Kinderspiel mitspielen?“„ Jaja ich komme ja schon, bis demnächst irgendwann mal, entweder komme ich alleine, oder ich schaffe es noch Kapilz zu überreden!“

Somit gingen Viridium und Kapilz nach Hause.

Da es langsam anfing zu dämmern, beschlossen das Shaymin und Togetic auch nach Hause zu gehen, allerdings nicht, ohne sich für den nächsten Tag zu verabreden.


Kommentar schreiben

Kommentare: 0